Die Ursachen von Allergien...

sind bis heute nicht vollständig aufgeklärt. hier einige der Ursachen:

* Genetische Ursachen

* Verdauungsschwäche

*
Leaky-Gut: wenn die Darmschleimhaut übermässig durchlässig ist

* Zu früher Kontakt mit Fremdeiweiß

* Reduktion der natürlichen Darmflora und Darmpilzbefall


* Umweltgifte

* Dentalwerkstoff-Unverträglichkeiten


* zeitliche Übereinstimmung der Einnahme des allergieauslösenden Nahrungsmittels mit kritischen Faktoren wie: körperlicher und psychischer Stress, Verletzungen, Infektionen...

Nahrungsmittelallergien


Was ist eine Nahrungsmittelallergie?

Eine Frau, die weiße Trauben isst

Eine Nahrungsmittelallergie ist nicht einer Nahrungsmittelunverträglichkeit gleichzustellen. Bei einer Nahrungsmittelallergie handelt es sich um eine allergische Reaktion des Immunsystems auf bestimmte Lebensmittel oder einzelne Stoffe, die diese Lebensmittel enthalten. Anders als bei einer Nahrungsmittelallergie, kommt es bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit (Nahrungsmittelintoleranz) nicht zur Aktivierung des Immunsystems.

Wie kommt es zu einer Nahrungsmittelallergie?

Der Auslöser einer Nahrungsmittelallergie ist eine falsche Reaktion des Immunsystems, welches bestimmte Stoffe, die man mit Nahrung zu sich nimmt als Allergene identifiziert, obwohl sie an und für sich nicht gefährlich sind. Daraufhin produziert das Immunsystem massive Mengen von einem Antikörper IgE. Der Antikörper setzt eine Reihe von weiteren Reaktionen in Gang, die den allergischen Vorgang antreiben.

Die IgE Antikörper binden an Mastzellen und bewirken, dass diese bestimmte Gewebshormone ausschütten, wie z.B. Histamin. Diese Hormone werden nur dann freigesetzt, wenn die Mastzellen mit bestimmten Stoffen in Kontakt kommen.

Bei der ersten allergischen Reaktion, setzen sich die IgE Antikörper auf den Mastzellen fest und "programieren" sie, diese bestimmten Stoffe immer als Allergene zu erkennen. Das ist der Grund, warum sich bei Betroffenen wiederkehrende Allergiesymptome entwickeln.


Symptome einer Nahrungsmittelallergie

Die Symptome können sehr unterschiedlich sein. Die Reaktionen, die sofort auftreten, betreffen vor allem den Mundbereich, die Haut und den Magen-Darm-Trakt. Es sind aber auch viele andere Reaktionen, die zwar für eine Allergie als untypisch erscheinen, jedoch sich Dank fortgeschrittener Diagnosetechniken als Allergie-bedingt entpuppt haben. Sie sind unten als verzögerte Reaktionen aufgeführt. Noch eigenartiger ist die Symptomatik bei einer Nahrungsmittelallergie bei Kindern und Säuglingen.

Sofortreaktionen

  • Jucken und Schwellung der Lieder, Lippen, der Zunge und des ganzen Gesichts
  • Atemnot durch Gaumenschwellung
  • Augenröttung
  • Verengung der Bronchien
  • plötzlicher Schnupfen
  • Ein prickelndes Gefühl im Mund und auf den Lippen
  • Hautauschläge
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Magenkrämpfe, Durchfall (die Magenbeschwerden können akut oder chronisch als Gastritis oder Colitis auftreten)
  • Allergischer Schock

Auch diese verzögerten Reaktionen können auf eine versteckte Allergie hindeuten

  • Stimmungsschwankungen
  • Aggressivität
  • Konzentrationsstörungen
  • akute und/oder chronische Müdigkeit nach Mahlzeiten
  • Migräne
  • Antriebsschwäche, Lustlosigkeit
  • Depression
  • schnelle Gewichtszunahme bzw. hartnäckiges Übergewicht
  • häufige Beschwerden der Atemwege (Asthma, Nasenschleimhaut-Entzündungen)
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Neurodermitis

Nahrungsmittelallergie-Symptome bei Kindern

Kinder haben die Tendenz öfters an Nahrungsmittelallergien zu leiden. Der Grund dafür ist, dass ihr Verdauungssystem noch nicht optimal ausgeprägt ist und bestimmte Eiweße nicht aufspalten kann, z.B. enthalten in Kuhmilch.

Tipp für Eltern, wie man eine mögliche Allergie bei seinem Kind identifiziert

Bei Kindern können auch folgende zusätzlichen Reaktionen auf eine Lebensmittelallergie hindeuten:
  • ständiges Nasenreiben ("Allergiker-Gruß")
  • Augenringe
  • plötzlich knallrote Ohren und/oder glühende Wangen
  • Hyperaktivität, Verhaltens-, Lernstörungen: mit einer Lebensmittelallergie bei Kindern kann auch das Hyperaktivitäts-Syndrom einhergehen - eine auf diese Besonderheit angepasste Therapie vergrößert die Normalisierungschancen
  • Bei Säuglingen ist Folgendes zusätzlich zu beachten: verzögerter Wachstum, schnelle Sättigung, starkes Weinen und Kopfwegdrehen beim Füttern bis hin zur ständigen Verweigerung der Flasche.


Lesen Sie weiter über:



Letzte Änderung: 21.03.2012

Biomedizin Blog

Können Probiotika die Entwicklung von Zöliakie verhindern?
Beitrag lesen

Kreuzallergie und Pseudo-Allergie

Von einer typischen Nahrungsmittelallergie ist eine Kreuzallergie zu unterscheiden. Solche Allergie entsteht, wenn der Betroffene bereits eine Allergie aufweist, die eine weitere Allergie auslöst.

Eine Kreuzallergie tritt sehr oft in der Konstellation Pollenallergie-Nahrungsmittelallergie auf.

Kreuzallergien betreffen häufig ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die an einer Pollenallergie leiden.

Grund dafür: die Nahrungsmittel, auf die eine Allergie entwickelt wird, sind ähnlich in ihrer Eiweißstruktur mit der Eiweißstruktur der Pollen.

 

Mit einer Pseudoallergie hat man zu tun, wenn es zu typischen Allergie-Symptomem kommt, die aber nicht durch Reaktionen des Immunsystems ausgelöst wurden.

CFI Speyer Praxis-Logo

Im CFI Speyer führen wir entsprechende Blut-Laborteste durch, um die Allergie auslösenden Lebensmittel zu identifizieren.

Eine gezielte Ernährungstherapie, die auf die Laborbefunde abstimmt und in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit Patienten konsequent durchgeführt wird, wird es ermöglichen das verlorene Wohlbefinden im Körper und Geist zurückzugewinnen.

vioma GmbH