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CHRONISCHES ERSCHÖPFUNGS-SYNDROM /CFS

Das CFS-Krankheitsbild und die CFS-Symptome

Diagnose bei CFS


Therapie bei CFS
CFS und häufige begleitende Erkrankungen:

Fibromyalgie

Reizdarm-Syndrom

Kiefergelenk-Syndrom

Myofasziales Schmerzsyndrom

Migräne

Hashimoto Syndrom

Reaktive Depression

Migräne und Reizdarm können dem CFS auch vorausgehen.
ANDERE NEUROSTRESS-ERKRANKUNGEN

Burnout-Syndrom

MCS

Fibromyalgie

Posttraumatisches-
Stress-Syndrom

Übertrainigs-Syndrom

Chronisches Erschöpfungs-Syndrom / CFS

 


Das Chronische Erschöpfungssyndrom (anders: Chronic Fatigue Syndrom-CFS oder Myalgische Enzephalomyelitis-ME) ist eine erworbene Multisystem-Erkrankung, bei der es zu einer chronischen Erschöpfung auf der physischen sowie psychischen Ebene kommt.

Die charakteristischen Beschwerden bei CFS sind: anhaltende körperliche Erschöpfbarkeit und Müdigkeit, kognitive Störungen wie verlangsamtes Denken, Konzentrationsprobleme, Verstärkung von Symptomen nach Belastung, lange Erholungszeiten, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, schwache Immunabwehr (eine vollständige Liste mit CFS-Symptomen finden Sie unten auf der Seite).

Der von dem Erschöpfungssyndrom betroffene Organismus weist folgende pathobiologische Zustände auf:

  • Neurostress
    • vor allem Cortisolmangel: das morgendliche Cortisollevel ist erniedrigt, die Cortisol-Tageswerte sind stark gestört
    • Neurotransmittermangel: v.a. Serotonin und Noradrenalin
  • chronische Entzündung:
    • durch gesteigerte Zytokinen-Produktion oder andere Faktoren wie z.B. Infektionen, Belastung mit Toxinen und Umweltgiften, Nebenwirkungen bestimmter Medikamente
  • Mitochondrienstörung
    • eingeschränkte zelluläre Energieherstellung infolge von Mitochondrienstörung
    • nitrosativer und oxidativer Stress

Über viele Jahre hinweg herrschte ein allgemeines Unwissen und eine verwirrende Unklarheit bezüglich des chronischen Erschöpfungssyndroms, welche die Betroffenen häufig ohne eine fundierte medizinische Erklärung für ihr Leiden bleiben ließ. Eine heilvolle Veränderung dieses Zustandes brachte ein fachliches Gremium, welches sich aus CFS-Spezialisten zusammensetzte. 2011 stellten die dem Gremium angehörenden Ärzte, Kliniker, Forscher, Lehrende und ein unabhängiger Patientenbeauftragter die klinischen Kriterien für die Diagnostizierung von CFS zusammen.

Die Hauptindikationen für die ME Diagnostik umfassen nach den Internationalen klinischen Kriterien folgende Beschwerdebilder:

» Neuroimmunologische Entkräftung nach Belastung

» Neurologische Beeinträchtigungen

» Immunologische, gastro-intestinale und urogenitale Beeinträchigungen

» Störungen der Energieproduktion und des Ionenkanaltransports

» ME bei Kindern

Aufzählung von Autoren


Literatur:

  1. CFS/ME-Forum, Zeitschrift des Bundesverbandes Fatigatio e.V., Heft 32/2012
  2. Myalgische Enezphalomyelitis: Internationale Konsenskriterien, Caruthers et al., The Journal of Internal Medicine, July 2011 (akzeptierter Artikel; 10.1111/j.1365-2796.2011.02428.x)
  3. Dr. Bieger, Wilfried, "Neurostress Guide. Ein innovatives, diagnostisches und therapeutisches Stufenprogramm bei Neurotransmitter-Störungen", 2007
  4. Dr. Bieger, Wilfried, "Neurostress", Seminar Klinische Mitochondrien- und Umweltmedizin, 2013
  5. Doz. Dr. sc. med. Kuklinski, Bodo, " Nitrosativer Stress, Teil 1" in: OM & Ernährung, Nr. 128 / 2008


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Letzte Änderung: 09.04.2013

Biomedizin Blog

Probiotika verringern Nebenwirkungen von Antibiotika und beugen Krankheiten vor
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Fatigue Syndrom

FS ist eine pathologische Folgeerscheinung eines chronischen Stresses, die in unterschiedlichen Zeitintervallen je nach Belastungsgrad eintritt.

Dabei handelt es sich um eine Reaktion einer raschen Erschöpfbarkeit (zentrale Fatigue), welche sowohl den Körper, als auch die Psyche eines Betroffenen in Mitleidenschaft zieht.

FS manifestiert sich durch eine stark eingeschränkte körperliche und mentale Leistungsfähigkeit - allerdings ohne Chronifizierung der Symptome.

Die FS-Betroffenen fühlen sich physisch und psychisch nicht in der Lage, eine Handlung aufzunehmen oder abzuschließen.

Bei FS wie bei CFS kommen zwei Faktoren zusammen: Störungen im Stresshormonhaushalt und chronische Entzündungen.

Das Fatigue-Syndrom kann auch bei anderen Erkrankungen auftreten, u.a.: Tumorerkrankungen (sog. Tumor-Fatigue), Neuroborreliose, Multiple Sklerose, Parkinson, Arthritis, Epstein-Barr-Virus.

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